Dort, wo Armut herrscht, trifft es meist die Kinder am schlimmsten. So auch in der Republik Moldau, wo wegen der sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage viele Einwohner das Land verlassen, um im Ausland zu arbeiten. Seit der Unabhängigkeit des kleinen Landes zwischen Rumänien und der Ukraine nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich die wirtschaftliche Lage dort immer weiter verschlechtert – der seit langem andauernde Transnistrien-Konflikt verschärft die Situation zusätzlich. Zurück im Land bleiben einerseits Senioren, andererseits vor allem Kinder und Jugendliche. Diesen Sozialwaisen, fehlt es im Land an Ausbildungsmöglichkeiten und damit an Perspektiven.

Mit Ihrer Hilfe möchten wir dazu beitragen, dass sich diese Situation im Land bessern kann. Kinder und Jugendliche liegen uns als Lehrer sehr am Herzen, so dass wir uns sehr glücklich schätzen, die Don Bosco Mission bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in der Republik Moldau zu unterstützen.

Die Salesianer Don Boscos betreiben seit 2005 ein Don Bosco Zentrum in der Hauptstadt Kischinau. Sie sind dort Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche und bieten Hausaufgabenbetreuung, aber auch Spiel und Sport, oder einfach ein offenes Ohr für die Anliegen der Kinder und Jugendlichen. Seit 2011 gibt es im Don Bosco Zentrum Kischinau auch ein Familienhaus, in dem Jungen zwischen 7 und 17 Jahren zur Pflege untergebracht sind. Wichtig sind neben einer psychologischen Betreuung und einer ausgewogenen Ernährung auch weiterhin der Kontakt zur Familie der Kinder und Jugendlichen. Seit 2015 gibt es auf dem Gelände zusätzlich eine Berufsschule, in der verschiedene handwerkliche Berufe erlernt werden können. Besonders Bedürftige werden von den Salesianern überdies mit Kleidung und Gegenständen des täglichen Bedarfs versorgt.

Die Kinder in Kischinau freuen sich über Ihre Unterstützung!